ChatGPT, Gemini, Claude & Co lesen mit - Warum KEIN großer KI-Anbieter sicher ist und was du ganz einfach dagegen tun kannst

Die unbequeme Wahrheit über KI-Datenschutz - Warum deine Chats mit ChatGPT, Gemini und Claude nicht privat sind und was du dagegen tun kannst.

Die unbequeme Wahrheit über KI-Datenschutz - Warum deine Chats mit ChatGPT, Gemini und Claude nicht privat sind und was du dagegen tun kannst.

Du denkst, deine Chats mit ChatGPT sind privat? Denk nochmal nach.

Während du der KI deine Probleme anvertraust, Business-Ideen pitchst oder sensible Dokumente hochlädst, passiert im Hintergrund etwas, das die wenigsten Menschen wissen: Deine Daten werden gespeichert, analysiert und – ja – oft auch für das Training der nächsten KI-Generation missbraucht.

Und nein, das betrifft nicht nur ChatGPT. Gemini, Claude, Grok, Mistral, Perplexity, Deepseek – sie alle haben Datenschutz-Probleme und möchten ihre Modelle mit deinen Daten trainieren.

Hier ist die unbequeme Wahrheit, die Big Tech dir nicht erzählen will.

Red Flag #1: Standardmäßig aktiviertes KI-Training

Die größte Lüge: „Deine Daten werden nicht für Training verwendet.”

Die Wahrheit: Die meisten großen KI-Plattformen nutzen deine Daten standardmäßig für Training – es sei denn, du deaktivierst es aktiv. Und selbst dann gibt es Ausnahmen.

Hier ist der Beweis:

  • ChatGPT: Standardmäßig speichert ChatGPT alles – deine Nachrichten, Antworten und sogar hochgeladene Dateien. OpenAI nutzt diese Daten, um Modelle zu verfeinern, die Stabilität sicherzustellen und besser zu verstehen, wie das Tool genutzt wird. Du kannst es ausschalten – aber die meisten Nutzer wissen das nicht mal.

  • Gemini: Google hat seine Absichten mit Gemini explizit gemacht – Daten werden für Training genutzt, und das Opt-out ist alles andere als klar. Wenn du Gemini mit deinem Google-Account nutzt, ist dein gesamtes digitales Leben potenziell Trainingsmaterial.

  • Claude: Anthropic hat kürzlich seine Position geändert. Früher war Claude der Datenschutz-Champion. Seit 2025 können Nutzer aktiv opt-in für Training – aber es ist nicht mehr standardmäßig aus. Wenn deine Konversationen zur Trust & Safety-Überprüfung markiert werden, können sie für Training genutzt werden.

  • Perplexity, Deepseek & Co.: Die meisten kleineren KI-Anbieter sind noch schlimmer. Sie haben oft keine klaren Privacy Policies, und deine Daten landen direkt im nächsten Trainings-Dataset.

Das Problem: Selbst wenn du die Option findest, Training zu deaktivieren – sie gilt nur für zukünftige Chats. Alles, was du vorher gesagt hast? Bereits im System. Für immer.

Red Flag #2: Plain-Text-Speicherung – ein Sicherheitsalbtraum

ChatGPT speichert deine Chats in Plain Text. OpenAI-Mitarbeiter können auf deine Daten zugreifen für verschiedene Zwecke, einschließlich Sicherheitsüberprüfungen und Modellverbesserungen.

Was heißt das?

Deine intimsten Gespräche mit der KI sind nicht verschlüsselt. Sie liegen auf Servern – lesbar für:

Mitarbeiter der Firma – für „Qualitätskontrollen” ✅ Drittanbieter-Trainer – die deine Chats analysieren, um die KI zu verbessern ✅ Sicherheitsteams – die „verdächtige” Anfragen überprüfen ✅ Hacker – falls es zu einem Datenleck kommt (und es WIRD zu Leaks kommen)

In Anfang 2023 haben Samsung-Ingenieure ChatGPT genutzt, um sensiblen Source Code zu debuggen. Innerhalb von Wochen stellten sie fest, dass ihre Daten kompromittiert waren. Samsung hat daraufhin ChatGPT firmenintern sofort verboten.

Du denkst, dich betrifft das nicht? Warte, bis deine Gesundheitsdaten, Finanzpläne oder private Gedanken in einem Leak auftauchen.

Red Flag #3: Die „Share”-Funktion – ein offenes Scheunentor

ChatGPT und Grok haben eine praktische Funktion: Du kannst Chats öffentlich teilen.

Klingt harmlos? ChatGPT- und Grok-Chats wurden bereits Opfer von Leaks, wobei teils sehr private Chats auf Google indexiert wurden und jeder sie einsehen konnte.

Das passiert, weil:

  • Nutzer vergessen, dass geteilte Chats ÖFFENTLICH sind
  • Google indexiert diese Chats automatisch
  • Private Informationen landen in Suchergebnissen – für immer

Stell dir vor: Dein Chef googelt deinen Namen und findet einen ChatGPT-Chat, in dem du über deinen „toxischen Arbeitsplatz” sprichst. Oder ein Hacker findet einen Grok-Chat mit deinen Passwort-Recovery-Fragen.

Die „Share”-Funktion allein ist ein hohes Sicherheitsrisiko für KI-Chats.

Red Flag #4: Werbung & kommerzielle Nutzung

Es wird noch schlimmer.

Viele KI-Plattformen – insbesondere Consumer-Services – behandeln deine Daten als das Produkt, das verkauft wird. Enterprise-Plattformen verkaufen Datenschutz als Produkt, aber Consumer-Versionen? Deine Daten sind die Ware.

Was heißt das konkret?

  • Deine Chat-Inhalte können für personalisierte Werbung genutzt werden
  • Deine Interessen, Probleme und Sorgen werden in Profilen gespeichert
  • Diese Profile werden an Werbefirmen verkauft – legal und profitabel

Du zahlst nicht für das Produkt. DU BIST das Produkt.

Red Flag #5: Mitarbeiter können ALLES lesen

Es ist nicht völlig klar, wie deine Daten außerhalb von Trainingszwecken genutzt werden. Claude behauptet, dass nur eine begrenzte Anzahl von Mitarbeitern Zugriff auf Konversationsdaten hat und diese nur für explizite Geschäftszwecke abgerufen werden.

„Begrenzte Anzahl” und „explizite Geschäftszwecke” sind vage Formulierungen.

In der Praxis bedeutet das:

  • Support-Teams können deine Chats lesen
  • Quality-Assurance-Teams analysieren deine Anfragen
  • Trust & Safety Teams durchsuchen deine Konversationen nach „problematischen Inhalten”
  • Data Scientists nutzen deine Chats für „Research”

Während Firmen behaupten, den Zugriff zu beschränken, gibt es keine transparente Aufsicht. Jeder Mitarbeiter mit Zugriff wird zu einer potenziellen Schwachstelle.

Würdest du einem wildfremden Menschen Zugriff auf deine privatesten Gedanken geben? Genau das machst du, wenn du ChatGPT, Gemini oder Claude nutzt.

Der jüngste Beweis: DHS erzwingt Zugriff auf ChatGPT-Prompts

Falls du noch Zweifel hattest, dass KI-Chats nicht sicher sind:

Das US Department of Homeland Security (DHS) hat kürzlich die erste bundesweite Durchsuchungsanordnung erwirkt, die OpenAI zwang, einen ChatGPT-Nutzer zu identifizieren und dessen Prompts offenzulegen.

Die Prompts? Völlig harmlos – Science-Fiction-Fragen und Witz-Gedichte.

Trotzdem: OpenAI lieferte eine Excel-Tabelle mit Nutzerdaten aus.

Ein Experte warnt: „Wir beobachten ein Rechtssystem, das jetzt anfängt, eine Beweiskette für Gedanken zu schaffen, weil dies eine Durchsuchungsanordnung ist, die effektiv die Grundlage dafür schafft, alle KI-Intent-Logs zu regulieren”.

Deine Prompts sind jetzt Beweismittel. Deine Gedanken sind nicht mehr privat.

„Aber ich habe nichts zu verbergen!”

Das ist das gefährlichste Argument überhaupt.

Du musst kein Krimineller sein, um Privatsphäre zu wollen. Hier sind reale Szenarien, in denen KI-Datensammelwut dich treffen kann:

Szenario 1: Job-Diskriminierung Du fragst Claude, wie man mit einem toxischen Chef umgeht. Monate später bewirbt sich dein Arbeitgeber bei einem Hintergrund-Check-Service, der KI-Daten auswertet. Sie sehen: „Konfliktpotenzial mit Vorgesetzten”. Du bekommst den Job nicht.

Szenario 2: Politische Verfolgung Du fragst Gemini nach Infos zu Protest-Rechten in deinem Land. In 5 Jahren kommt eine autoritäre Regierung an die Macht. Deine alten KI-Chats werden durchsucht. Du landest auf einer Watchlist.

Szenario 3: Social Engineering & Account-Hacks Ein Hacker erbeutet ChatGPT-Logs. Deine Chats enthalten persönliche Details – den Namen deines ersten Haustiers, deine Lieblingsband aus der Schulzeit, wo du aufgewachsen bist. Perfektes Material für Social Engineering.

Mit diesen Informationen kann der Hacker:

  • Dich gezielt manipulieren und zum Klicken auf Phishing-Links bringen
  • Deine Sicherheitsfragen bei E-Mail-Konten, Banken oder Social Media erraten
  • Sich als du ausgeben und dein Vertrauen bei Freunden oder Kollegen ausnutzen
  • Password-Recovery-Prozesse umgehen und in deine Accounts eindringen

Ein einziges geleaktes Chat-Log kann der Schlüssel zu deinem gesamten digitalen Leben werden – E-Mail, Bank, Social Media, alles. Und sobald ein Hacker Zugriff auf ein Konto hat, ist es oft nur eine Frage der Zeit, bis der Rest fällt.

„Nichts zu verbergen” ist ein Privileg, das du nur so lange hast, bis das System gegen dich verwendet wird.

Was kannst du JETZT tun?

1. Wechsle zu datenschutzfreundlichen KI-Assistenten

Nicht alle KI ist gleich. Es gibt Alternativen, die Datenschutz ernst nehmen:

✅ Verschlüsselt deine Chats: Deine Chats können von niemandem gelesen werden – nicht mal von Mitarbeitern

✅ Kein Training mit deinen Daten: Niemals. Keine Ausnahmen. Keine „berechtigten Interessen”

✅ Keine Logs: Deine Chats müssen sofort und ohne Aufbewahrungszeit komplett gelöscht werden können

✅ Keine Share-Funktion: Verhindert versehentliche öffentliche Leaks

🔐 Mit datenschutzfreundlicher KI hast du endlich Peace of Mind. Du musst nicht mehr ständig darüber nachdenken, was du teilen kannst und was nicht. Du musst dir keine Sorgen machen, dass deine Chats später gegen dich verwendet werden. Du bist einfach frei – frei, die KI so zu nutzen, wie sie genutzt werden sollte: als Werkzeug, das DIR dient, nicht Big Tech. Sieh dir also einmal datenschutzfreundliche KI-Assistenten wie CamoCopy genauer an.

2. Behandle große KI-Plattformen wie öffentliche Foren

Wenn du trotzdem ChatGPT, Gemini, Grok, Mistral oder Claude nutzen willst:

Niemals echte Namen, Adressen oder Identifikationsnummern teilen

Niemals Passwörter, API-Keys oder Login-Daten erwähnen

Niemals Gesundheitsdaten oder Finanzinfos preisgeben

Niemals Firmengeheimnisse oder vertrauliche Dokumente hochladen

Niemals etwas schreiben, das du nicht auf Twitter posten würdest

Geh davon aus, dass ALLES öffentlich werden kann.

3. Deaktiviere Training – JETZT

Falls du weiterhin große KI-Plattformen nutzt:

  • ChatGPT: Einstellungen → Data Controls → „Improve the model for everyone” ausschalten
  • Claude: Einstellungen → Privacy → Opt-out aus Training
  • Gemini: Google Account → Datenschutz → „Web & App Activity” ausschalten (betrifft alle Google-Services)

Aber Achtung: Das gilt nur für ZUKÜNFTIGE Chats. Alles, was du vorher gesagt hast, ist bereits im System.

4. Lösche alte Chats regelmäßig

ChatGPT speichert Daten auch nach Account-Löschung 90 Tage lang. Bei anderen Plattformen ist es ähnlich oder schlimmer.

Was tun?

  • Lösche alte Chats regelmäßig (wöchentlich/monatlich)
  • Nutze temporäre Accounts für sensible Anfragen
  • Beantrage DSGVO-Löschung deiner Daten (falls in EU)

5. Sensibilisiere dein Umfeld

Die meisten Menschen haben KEINE Ahnung, wie unsicher KI-Chats sind.

  • Teile diesen Artikel mit Freunden, Familie, Kollegen
  • Warne dein Team vor dem Teilen sensibler Firmendaten mit KI
  • Fordere dein Unternehmen auf, nur Enterprise-Lösungen mit echten Datenschutzverträgen zu nutzen

Die harte Wahrheit

ChatGPT, Gemini, Claude und Co. sind keine privaten Assistenten. Sie sind Datensammelmaschinen.

Sie wurden entwickelt, um so viele Informationen wie möglich aus dir herauszuholen – und diese Daten dann zu monetarisieren, für Training zu nutzen oder auf Anfrage an Behörden weiterzugeben.

Der KI-Markt hat sich in zwei unvereinbare Ökosysteme aufgespalten. Consumer-Services, die durch nicht verhandelbare Nutzungsbedingungen geregelt werden, behandeln deine Daten als das Produkt, das verkauft wird. Enterprise-Plattformen, die durch rechtsverbindliche Datenverarbeitungsverträge geregelt werden, verkaufen Datenschutz selbst als Produkt.

Wenn du nicht für das Produkt bezahlst, BIST du das Produkt.

Deine Wahl: Bequemlichkeit oder Privatsphäre?

Du kannst weiterhin ChatGPT nutzen und hoffen, dass nichts schiefgeht.

Oder du kannst die Kontrolle über deine Daten zurückgewinnen – bevor es zu spät ist.

Jeder Chat, den du führst, ist eine Entscheidung:

  • Vertraust du Big Tech mit deinen privatesten Gedanken?
  • Oder wählst du Tools, die deine Privatsphäre tatsächlich schützen?

Die Uhr tickt. Deine Daten werden JETZT gesammelt. Deine Profile werden JETZT erstellt. Deine KI-Chats werden JETZT ausgewertet.

Was wirst du tun?


🔐 Erlebe echte Freiheit mit einer datenschutzfreundlicher KI: Keine Sorgen mehr, was du teilen kannst. Keine Angst vor Leaks. Keine versteckten Agenda. Nur du und eine KI, die DIR dient – verschlüsselt, ohne Training, ohne Logs. Das ist Peace of Mind. Das ist, wie KI sein sollte. Hier kannst du CamoCopy kostenlos testen und dich von einer wirklich datenschutzfreundlichen KI überzeugen lassen.

Teilen:

Neueste Blog-Beiträge

Alle Beiträge anzeigen »